Die Raunachtszeit hat begonnen (zumindest, wenn du es wie ich machst und dieses Jahr als Start die Wintersonnwende, das Julfest, also den Abend des 21.12., als erste Raunacht erfühlt hast).

Heute hatte ich fast ein wenig das Gefühl, als sei gestern Silvester gewesen.
So sehr bin ich eingetaucht gestern in das Gefühl des Absprungs, Aufbruchs, das uns diese doppelte Startenergie gestern beschert hat:

einmal Wintersonnwende (darüber hatte ich ja schon geschrieben, wie jährlich das Licht in uns neu geboren wird und die Tage ab nun wieder länger werden).

Und dann die große astrologische Konstellation, die uns ins Wassermannzeitalter katapultiert hat und in den nächsten Jahren (oh, große Göttin, ich bin so ungeduldig manchmal!) wohl viele Anpassungen, Änderungen und Wachstumsmöglichkeiten schenkt. Aber gestern Abend war der offizielle energetische Beginn dazu.

So habe ich morgens UND abends ein Feuer entfacht, habe bereits Einiges loslassen und einladen können, bin übers Feuer gesprungen (barfuß zum warmen Winteranfang;-)), habe das Haus geräuchert und mich eingestimmt auf eine neue Zeit. Auch indem ich zunächst mal das Alte reflektiert habe.

Heute Nacht hatte ich mehrere Träume, die alle mit dem Thema Beziehungsklärung zu tun hatten.

Vielleicht ging es dir ja ähnlich. Manchmal werden ja Themen kollektiv angestoßen, um individuell angeschaut zu werden.

In einem der Träume hat Versöhnung stattgefunden mit einer Frau, mit der vor Jahren leider keine Klärung stattfinden konnte. Wir haben viel gelacht im Traum und ich habe mich im Traum gefragt, wie ich mal anders empfinden konnte und wie wundervoll und leicht es doch ist, so gut verbunden zu sein! Warum haben wir es uns nur mal so schwer gemacht?

Beim Aufwachen dachte ich genau dies auch nochmal – es darf jetzt wirklich leichter werden, die Energie ist spürbar. Es kostet nur unnötig Kraft und Lebenslust, durch alte Spuren und Muster irgendwelche Erwartungen, Vorwürfe, Konflikte aufrechtzuerhalten. Wozu??
Für mich ist durch den Traum die Beziehung auch in der Realität vollständig geheilt. So einfach.

Zwei andere Träume hatten mit dem Thema Partnerschaft zu tun.
Wie will ich mich da fühlen, wie will ich es nicht.

Und – wie die Raunachtszeit es häufig so will – kam heute Morgen sofort das Geschenk einer direkten Umsetzung mit meinem Mann.
Wo wir uns immer mal unbewusst voneinander entfernen, ist die offizielle Bereitschaft und Absicht entstanden, uns mutig dem zuzuwenden mit Scheinwerfer (oder Mondlicht), was uns die Nähe nimmt. Und alle Risiken in Kauf zu nehmen, dass es unangenehm wird, dass wir eine Komfortzone verlassen müssen, dass es Zeit kostet und wir – im übertragenen Sinne;-) – vollständig nackt vor dem/r anderen stehen und uns zeigen mit dem, was da ist oder fehlt.

Wir üben das ohnehin, aber es braucht manchmal ein Beleuchten durch solche Träume zum Beispiel. Und, ganz ehrlich: die Raunachtsträume sind meist besonders wesentlich und zeigen uns genau, worum es der Seele gerade wirklich geht.

Also beobachte deine Träume genau, wenn es dir möglich ist, schreib sie auf. Manche verstehst du vielleicht erst im nächsten Jahr.

…Jeder Traum ein Monat/Mond…

Du kennst vielleicht die Tradition, dass jeder Traum der Raunächte für einen Monat des nächsten Jahres steht und das jeweilige Thema aufzeigt. D.h. der Traum aus der 1. Raunacht steht für Januar des Folgejahres, die 2. Raunacht für Februar usw.

Da ich in diesem Jahr 13 Raunächte „zelebriere“, würde ich den 1. Raunachtstraum sogar als das übergreifende Jahresthema betrachten. Die 12 weiteren Träume dann als Monatsthemen.

Ich kenne es aber auch, dass bei 13 Träumen dann eben das Jahr – wie ohnehin in weiblicher Zeit ursprünglich so begangen, vor irgendwelchen patriarchalen Kalenderreformen – in 13 Monde unterteilt wird. Je Mondzyklus ein „Monat/Mond“.

Das Schöne am weiblichen Leben ist ja ohnehin, dass Chaos und Kreis/Spirale einen großen Raum einnehmen dürfen. Und die Linearität eher untergeordnet ist.
Also – das sage ich immer wieder: vertrau als höchster Meisterin deiner eigenen Intuition, deiner eigenen Stimme der Seele! Und folge nicht blind irgendwelchen Empfehlungen als seien sie das Non plus Ultra und nur dann resultiere Erleuchtung und Glück.

Mich hat neulich eine Frau gefragt, in einem „Raunachtsworkbook“ stehe, das man xyz tun müsse, bevor das Jahr zu Ende geht und ihr Gefühl sage ihr aber irgendwie etwas anderes und jetzt wisse sie nicht, was stimmt… Das meine ich. Folge NUR dir selbst. Und solltest du dir selbst aus irgendwelchen Gründen zwischendurch mal etwas vormachen, dann wirst du auch das ganz genau wissen, wenn du ein bisschen dran bleibst und dich noch tiefer auf deine innere Stimme einlässt. Und bekommst – oh Wunder – im Zweifel ganz genau für dich persönlich passende Impulse (von außen und/oder von innen), die dich wieder auf deine eigene innere Stimme und DEINEN Weg zurückleuchten.

Du weißt schon, was ich meine…

So, meine Liebe. Mir war nur nochmal gerade danach, mich zu melden aus der Raunachtszeit. Ich LIEBE diese magische und bedeutsame Zeit, in der unklar ist, in welcher Welt ich mich eigentlich gerade befinde…

Ach ja, und dann kann ich dir auch gleich mitteilen, dass ich als Start zum Neuen Jahr ausnahmsweise mal wieder was ONLINE mache. Mitten aus dem Lockdown heraus.

Am Fr, 8. Januar um 18.30 Uhr einen Schwesternkreis per Zoom: Die neue Zeit der Weiblichkeit. Hier möchte ich mich gemeinsam mit den Frauen auf das Neue Jahr, auf die Neue Zeit, auf die weibliche Zeit ausrichten. Das Jahr begrüßen und willkommen heißen. Und uns wirklich noch einmal einstimmen und bestärken auf eine verbundene und selbstermächtigende Zeit, die uns in eine immer höhere Schwingungsenergie versetzt! Wir können unsere Absicht der Ausrichtung hier fühlen und ausdrücken. Bei Interesse einfach hier anmelden, ich freu mich!

Vorher allerdings wünsche ich dir noch einmal ein magisches Eintauchen in dein Inneres, in die Raunächte und ein Auftauchen, in dem dein Licht immer heller leuchtet…

 

(eigentlich ist das hier der Newsletter gewesen – wenn du Lust hast, dich zu meinem Newsletter anzumelden, gerne HIER.

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