Vor zwei Wochen zur vollen Mondin haben wir Imbolc, das Fest der Lichtgöttin Brigid, gefeiert. Die Tage werden allmählich heller und länger. Dazu kam gestern die dunkle Mondin mit ihrer spürbaren Erneuerungsenergie.

Wie geht es dir gerade? In diesem Zwischenstadium zwischen Dunkel und Licht?
Von Vielen höre ich gerade, dass sie gebeutelt sind und deprimiert über die Strenge und Enge, die uns noch immer und immer wieder um die Ohren fliegt.

Ich möchte deinen Blick auf das Licht lenken, das parallel dazu immer größer und heller wird.

…Karnevalsenergie…

Ob du nun mit Karneval etwas am Hut hast oder nicht, ist gar nicht so wichtig. Die Energie – in Köln auf jeden Fall (aber du kannst dich natürlich von überall einklinken) – wirkt trotzdem. Und zwar neben all den Restriktionen, die uns zwar inzwischen bereits bekannt sind, an die wir uns aber niemals gewöhnen (sollten…, denn ich bin sicher, wir sind diesmal dafür inkarniert, um uns zu weiten, zu entfalten in unsere Größe und unseren Mut und nicht um uns klein und eng zu machen…).

Im kollektiven Feld ist gleichzeitig nämlich – und zwar seit Jahrhunderten, nicht erst seit einem Jahr – in diesen Tagen eine Qualität verankert von Freude, Unbeschwertheit, Tanzen, Singen, Lachen, Kontaktknüpfen, Bewegung und Berührung, ein „ich such mir aus, wer ich sein will“ und ein „ich hör auf mein Herz und mein Gefühl“ (…oder auch Hätz un Jeföhl;-)…).

Und wenn ich mich mit diesem Feld, das auch in meinen Zellen sitzt, verbinde, kann ich es deutlich spüren – die Sehnsucht genau wie die klare Gewissheit, dass das alles nicht vorbei ist, sondern dass ich selbst die bin, die all diese freudvollen Qualitäten, die sonst im Außen so leicht zu finden waren, verkörpert und wie ein Leuchtturm diese nun aus mir herausstrahlen lassen kann! Wir alle können das!

…von außen nach innen…

Ja, es ist ein Schritt, vom Außen den Blick in die entgegengesetzte Richtung zu wenden und das alles im Innen zu suchen (und zu finden). Doch es lohnt sich!
Denn irgendwann bist du unabhängig von dem, was im Außen geschieht und kannst deine eigene Schwingung hochhalten, wenn du siehst, dass du im Innen leuchtest und singst.
Und dann passieren auch im Außen wieder genau die Dinge, die deinem Leuchten entsprechen. Berührung, Feiern, Unbeschwertheit und Leichtigkeit… das ist nicht aus einer fernen, vergangenen Zeit. Das ist genauso Gegenwart und selbstverständlich auch die Zukunft, in der wir alle leben wollen.

Es sind auch die kleinen Gesten, die Freude in die Welt zaubern. Und das Feld der Freude füttern.
Und als ich auch heute wieder verkleidet (heute als Reh) unterwegs war, habe ich so einige freudige Alaafs und anerkennende Worte, Lachen und Blicke in die Umwelt gezaubert. Jeder kleine Schritt hilft zur Erfüllung unseres großen Traums.

Und ich erinnere mich gerade an meinen Raunachtstraum, der für diesen Monat, Februar, stand. Als ich den Satz erhalten hatte im Traum: „Das Größte ist im Kleinsten enthalten.“ Genau.

…das 5. Auto…

Ich bin nicht deprimiert und fühle auch nicht die Enge. Ich fühle mich zur Zeit sehr weit und gelassen. Und ausgelassen auch. Ich tanze viel. Ich habe keine Ahnung, wie es weitergeht, und es ist auch nicht die Zeit für mich zu denken und zu grübeln. Ich bin jetzt. Und genieße die kleinen Gesten. Und lasse es mir nicht nehmen, von der Autobahnbrücke den Autos zu winken. Und mich zu freuen über das fünfte Auto, das aufblinkt oder zurückgrüßt. Und ich meckere nicht über die vier Autos davor, deren FahrerInnen ernst weitergefahren sind.

Ich habe einen Drang, mich zu bewegen, gehe joggen, tanze etc. Ich glaube, gerade WEIL jede Zelle nach Lebendigkeit schreit und danach, mich nicht unterkriegen zu lassen. Ich kümmer mich gut um mich selbst. Und so sind viele da, die mit mir im Feld sind. Für die meine Kraft ebenso reicht. Oder die mit mir in diese Kraft hineinwachsen.

Ich kann dich spüren. Ich freu mich, dass du da bist. Ich freu mich bis tief in meine Zellen hinein, dass wir viele sind. Viele auf dem weiblichen Weg. Viele auf dem Weg, der lichtvoller und lichtvoller wird. Wir sind nicht aufzuhalten. Schrittchen für Schrittchen.

Und so gehe ich mit dem, was ist, finde die Nischen der Freude und Möglichkeiten und „lasse mich nicht unterkriegen“.

Am Fr, 26. Februar lade ich wieder zum Roten Zelt ein. Via Zoom. Zum Vollmond-Schwesternkreis. (siehe meine Termine)

…es geht weiter…

Ich bleibe entspannt, der Frühling kommt gewiss. Wie immer. Und immer neu. Und zwar auf allen Ebenen. In der Pflanzen- und Tierwelt, aber eben auch in der Menschenwelt mit ihrer Gesellschaft und Matrix und ihrem häufigen Hang zum Dunklen und Seltsamen.

Mögest du von Brigid mit ihrem Licht gesegnet und übergossen werden wie die Goldmarie von Frau Holle. Ich bleibe guter Dinge – das ist meine Natur, und das ist auch die Natur von uns allen, denn ganz tief drin ist ohnehin nichts anderes als Leichtigkeit, Liebe, Wahrheit und sicherer Raum.

Ein dickes „Bützje“ für dich, ein Alaaf von Herzen und ein liebevolles und umarmendes AHE!

Von Herz zu Herz,

Christina

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