November. Lockdown. Einkehr. Atemholen. Zentrieren. Im Auge des Sturms die eigene Mitte finden.

In diesem Jahr könnte in jedem Monat geschrieben werden „es ist gerade eine ganz besondere Zeit“. Und so fühle ich es auch.

Gerade am letzten Oktobertag zur vollen Mondin habe ich im Kreis von wundervollen Frauen (und unseren Ahninnen) das keltische Jahr beendet – Samhain. Und das keltische Neujahr begrüßt.

Alles passt zusammen. Eine neue Zeit kann beginnen. Tore sind offen und Altes darf gehen. Auch wenn sich im Außen immer noch Vieles eng zeigt und verschlossen, so können wir doch bereits im Innen ganz viel wahrnehmen, anerkennen und damit verändern und loslassen. Weil sich alles zeigt, was vorher unter der Oberfläche war.

Die Masken, die wir oft tragen, sind sichtbar geworden und haben sich ins Außen manifestiert.

Die Ängste, denen wir nie begegnet sind, weil wir ihnen ausgewichen sind und uns abgelenkt haben und zerstreut, zeigen sich deutlich und wir können nicht mehr so tun, als hätten wir keine.

Die Unfreiheit, in der wir lebten, wird offenbar und wir können uns nicht mehr vormachen, dass wir die Kontrolle und alles im Griff hätten.

Ich lade dich ein, den November zu nutzen und dir bewusst zu werden, welche „Geschenke“ all die Spiegel sind, denen du und denen die Welt in diesem Jahr begegnet sind.

Was hast du für Erkenntnisse gewonnen?

Hast du dich gelähmt gefühlt, wütend, hilflos, ohnmächtig?
Und kannst du diese Wahrnehmung nutzen für eine große Vision? Kannst du vielleicht besser denn je spüren, was du wirklich willst, weil du genau weißt, was du nicht willst?

Auch ich nehme mir in diesem Monat ganz viel Zeit – noch einmal genau zu spüren, wie ich leben will, in welcher Welt, im Großen und ganz persönlich. Wie ich mit anderen sein will, weil andere mit mir so sein sollten. Was mein ganz eigener Rhythmus ist und wie er am besten im Einklang mit Gaia schwingen kann.

Der Novembermonat ist geeignet, Nebel beiseite zu schieben und das Innen zu klären. Denn wo im Außen so wenig klar und eindeutig, geschweige denn logisch oder vernünftig scheint, da ist es vielleicht Zeit, das Innen mal ein bisschen mehr zu beleuchten und damit zu erhellen…

AHE!

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