Gestern stand ich mit den Frauen, die mit mir an vier Abenden die Elemente näher kennen- und liebenlernen, im Feuer.

Zwar via Zoom im inneren Raum, aber deutlich spürbar.

Und da es noch immer in mir brennt, will ich mit euch allen teilen, was diese feurige Zeit nach meiner Wahrnehmung erfordert.

Denn widmest du dich einmal dieser Medizin des Herzensfeuers und weißt, was das Feuer braucht, ist es nicht mehr zu löschen. Und diese Zeit jetzt ist eine Zeit der Transformation. Alles wird beleuchtet, was nicht zu uns gehört, sprüht noch einmal Funken und weist dich darauf hin, wirklich hinzusehen, zu fühlen, zu wissen, was noch zu dir gehört und was in die Flammen darf.

Feuer ist mächtig. Und das Feuer dieser Zeit, das manchmal so unkontrollierbar wirkt und ist, findet seinen Spiegel in deinem eigenen Herzensfeuer. Lass dich nicht verbrennen. Finde heraus, wofür du selbst brennst. Was dir wichtig ist. Was dir heilig ist. Was deine höchsten Werte sind.

Finde heraus, beleuchte, wofür du gehen willst. Welche Spur von den vielen Möglichkeiten du vertiefen und welche du ins Feuer geben willst. Welcher Weg der Weg deines Herzens, deiner Überzeugung wirklich ist.

Finde heraus, was wesentlich ist und lass alles andere gehen. Ins Feuer damit. Das Feuer lässt nichts gelten, was nicht wahrhaftig und echt ist.

Wenn du dich darauf überhaupt einlassen willst.

…zu heiß?…

Oft versuchen wir den Blick ins Auge des Feuers zu vermeiden – zu hell, zu heiß, zu unberechenbar. Und schleichen drumherum, gehen Wege, die andere für uns gebaut haben, entfernen uns von unserem lodernden Herzensfeuer, um lauwarm und in Kälte irgendwie zu überleben… weil, hat ja eigentlich funktioniert, irgendwie, okay, auch nicht so gefährlich…, auf kleiner Flamme halt.

Diese Zeit ist keine Zeit, deinem Feuer den Rücken zu kehren. So glaube ich zutiefst, und wenn du anders denkst, ist das völlig in Ordnung und in einer Welt des freien Willens eben auch eine Wahl. Und die, wie jede Wahl und Entscheidung, immer auch Konsequenzen hat. Wie alles eben immer einen Unterschied macht. Jede Wegkreuzung.

In dieser Zeit, so sagt mir mein inneres Feuer, gilt es, Stellung zu beziehen für das eigene Leben. So flammen viele Feuer gerade auf, die knistern und fragen: bist du echt und wahrhaftig? Lebst du das, woran du glaubst? Vertraust du deinem Herzen oder äußeren Stimmen? Was ist echt? Was sind deine Werte?

Dienst du der Lebendigkeit deiner Seele oder verrätst du sie?

Und die Flammen fragen: bist du bereit, im Feuer zu stehen, in Flammen aufzugehen und alles hinter dir zu lassen und wegzubrennen, was dir und dem Leben schadet?

Und vielleicht, wahrscheinlich sogar, fragen gerade viele Herzen und viele Feuer: bist du bereit, selbst herauszufinden und wahrhaftig zu spüren, was dein Weg ist, alles dabei zu beleuchten, nichts auszulassen und Entscheidungen zu treffen, die dein Feuer füttern statt es zu löschen? Was ist mit der Impfung? Was ist mit dem Testen? Wie stehst du dazu? Und bist du bereit, deiner Überzeugung mit weiblicher Kraft und Intuition zu folgen und standhaft zu bleiben? Lässt du dich erpressen? Folgst du deiner Würde?

Vielleicht stellt dein Feuer auch ganz andere Fragen. Aber immer, immer wird es um Wahrhaftigkeit gehen. Und darum, was deine Seele will. Und es wird nicht viel gelten lassen, das aus Angst oder Vermeidung besteht.

Es braucht Mut, sich dem eigenen Feuer zu stellen. Und manchmal ist danach nichts mehr wie es vorher schien.

Es deckt auf. Es vernichtet. Manchmal alte Beziehungen, die nicht mehr stimmig sind. Es schafft Nährboden für Neues. Und es lässt den Phönix aus der Asche entstehen.

Ich kann nicht anders als dir diesen kleinen Feuerimpuls zu schicken. Es drängt. Es knistert. Und es brennt.

Nimm dir zur nächsten dunklen Mondin eine Kerze, eine Feuerschale, was auch immer – und teile mit dem Feuer im Außen das Feuer in deinem Herzen…
Es wird Vieles übrigbleiben, wenn du Altes ins Feuer geworfen hast. Mehr als du vorher gesehen hast. DU bleibst übrig. Deine Seele. Dein Weg.
Und es wird viele geben, die einen ähnlichen Weg gehen und sich finden, weil ihre Herzen leuchten und brennen.

Was wir hier tun, ist Nährboden zu bereiten für eine lebendigere Welt, die Raum hat für die Wege der Seelen. Weiten Raum. Freien Raum. Voll Freude. Verbindung. Nähe. Weiblichkeit. Voll Selbstbestimmtheit. Natürlichkeit. Selbst-Vertrauen. Für dich. Für mich. Für uns alle.

Der Nährboden entsteht nicht automatisch. Jede trägt dazu bei. So gefährlich uns das vorkommt, so unbequem heiß vielleicht – ohne das Alte, das, was nicht von unserer Seele kommt, ganz zu verbrennen, lassen wir uns immer wieder korrumpieren, verwirren, manipulieren und auf fremde Wege schubsen. Fühle. Entscheide. Und brenne und leuchte für dein Leben.

Das musste jetzt mal raus.

AHE.

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