Zur Zeit bewegt mich das Thema „Raum“ und vielleicht ist es auch für dich ein Thema, gerade jetzt, wo sich so nach und nach das Leben mehr in die Innenräume verlagert – auch wenn ich gerade noch jede Möglichkeit nutze, den Morgenkaffee mit meinem Mann weiterhin im Garten zu genießen… und wenn der Regen nur ein bisschen nieselt, schützt das Blätterdach ja noch…

Wo genau fängt dein Raum an?

Und wo sind deine Grenzen?

Kannst du deinen Raum überhaupt wahrnehmen?

Oder verschmilzt du mit den anderen, ohne genau zu wissen und zu spüren, wer wer ist?

Verteidigst du deinen Raum schon, lange bevor sich jemand nähert?

Oder lässt du die anderen einfach über deine unsichtbare Linie zu dir eintreten, ohne deine Grenze rechtzeitig sichtbar zu machen?

Wie geht Verbundenheit, ohne dich selbst zu verlieren?

Und was bedeutet immer dieses „gesunde Abgrenzen“?

Es ist nicht einfach, den eigenen Raum wahrzunehmen und ihn als sicher zu erleben. Das braucht Übung und vor allem erst einmal viel Erfahrung mit sicheren Räumen auch im außen.

Auch aus dem Grund, weil es für mich nicht immer selbstverständlich war und ist, einen sicheren Raum in mir zu spüren und zu finden, habe ich solche Räume im Außen geschaffen. Frauenkreise.

Dort finde ich Nahrung, Achtsamkeit, Mitgefühl und Nähe, ohne mich aufzulösen und mitzu“leiden“. Da weiß ich, wo mein eigener Raum anfängt und aufhört. Da kann ich Raum einnehmen und Raum schenken.

Jetzt für Oktober wünsche ich dir genau den Raum für dich im Außen und im Innen, der dir Geborgenheit im Rückzug schenkt und Freude und Stärkung in der Verbundenheit!

AHE!

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