Karneval ist wieder vorbei oder wäre es, wenn es wirklich stattgefunden hätte. Und zum Ausgleich für das wilde Außen wären wir spätestens jetzt wieder gefragt, im Innen zu schauen, wo die seelische Nahrung herkommt.

Für viele ist es gefühlt nun langsam genug der Fastenzeit und der Frühling wartet in den Startlöchern. Und neben den Schneeglöckchen haben sich gestern sogar schon die ersten Wildgänse gezeigt…

Ich habe die letzte Woche dazu genutzt, noch einmal neu zu sortieren. Noch einmal verschiedene Beziehungen zu klären (ist eh mein Jahresthema), um den Fluss freizumachen für meine Wahrheit, für meinen eigenen weiblichen Weg. Alles im Guten, alles im Einklang. So darf das laufen in der Verbindung zum Herzen und dem Vertrauen in die eigene Intuition.

Einen Traum hatte ich von einem Rinnsal, das alles ganz gemächlich und allmählich davonschwemmt, was dort nicht mehr hinpasst. Und das reinigt, was weiterhin mitfließen soll. Das ganz natürlich den Weg nimmt, der sich (von der Quelle jederzeit nachgefüllt) in Biegungen durch die Landschaft bahnt. Ohne Eile, kein reißender Strom, sondern mit viel Zeit und spielerisch entlangplätschert und sich dennoch nicht aufhalten lässt. Überall Wege findet.

…Traumzeit…

Ich merke, es ist gerade Zeit bis zum Frühling, mal ganz gemütlich zu schauen, wo ich bin, welche Landschaft sich gerade an meiner Wegbiegung zeigt und was das mit mir zu tun hat. Ich kann dabei bereits die Vorfreude wahrnehmen, die mich weiterfließen lässt und mich neugierig macht auf die Frühlingslandschaft um die Ecke; gleichzeitig habe ich’s nicht eilig und genieße, dass mein Rinnsal im entschleunigt-natürlichen Tempo wächst, zu einem Bach wird und mich weiterträgt, wohin es mag. Nur die Richtung ist klar: das Meer. Der ozeanische Raum der Weiblichkeit, wo die Wassertropfen nicht nur Teil des Ganzen, sondern zum Ganzen selbst werden…

Und ich nehme mir Zeit zum Träumen. Die nächsten Wochen sind perfekt dafür.

Jetzt spüre ich nur schonmal nach, was mich grundsätzlich trägt.

Und vielleicht magst du das auch für dich tun: nachspüren, was dich trägt, was dich weiterfließen lässt, welche Richtung und Sehnsucht dich lockt und was dich von innen am besten nährt.

Was trägt mich?

Meine Absicht und Aufgabe ist es immer wieder, einen Raum anzubieten und zu halten, in dem neue lebensdienliche Werte erlebbar sind.

In dem unsere Zellen mit neuen Erfahrungen genährt werden. Erfahrungen von Verbundenheit, inniger Berührtheit und Mitgefühl. Der Erfahrung, Raum zu bekommen und Akzeptanz für das, was wir sind.

Ich biete Räume an außerhalb von Konkurrenz, Neid, Kleinfühlen und Kleinmachen. Die Medizin des Kreises und der Schwesternschaft erzeugt ein weibliches Feld, in dem gemeinsame Selbstermächtigung geschieht. Ein liebevoller Kreis, in dem Geborgenheit genauso spürbar ist wie der Ausdruck unserer wahren Power und das Leuchten unseres inneren Feuers.

In dem wir gemeinsam dafür sorgen, dass die Welt endlich wieder ins Gleichgewicht findet, indem wir unserem Leben als Frau unsere „weibliche“ Richtung geben.
So individuell, wie jede von uns ist.
Alle Facetten der Weiblichkeit, 360 Grad, sind dabei willkommen, sich zu zeigen und zu entfalten.

Und ich bin zutiefst gewiss – wenn wir die sind, die wir eigentlich sind, verändert sich die Welt von ganz allein.

Ich sorge für meine Balance. Durchs immer wieder neu Sortieren. Hinspüren. Fühlen. Und bin gerade sehr in Frieden mit der geringen Aktivität im Außen. Wodurch ich meine Körperin und Seele weiter ausdehnen kann, damit ich in dieser achtsamen Langsamkeit und Weite mein inneres Meer finden kann.

Wenn du Lust hast, dich als Tropfen, Rinnsal, Wasserfall in einem Schwesternozean wiegen zu lassen, bis du fühlst, dass du selbst das ganze Meer bist – am Freitag, 26.2. um 18.30 Uhr treffen wir uns via Zoom zum Roten Zelt – zum Vollmondschwesternkreis.

Und wie es dann weitergeht, zeigt die nächste Flusswindung…

Alles Liebe für dich und AHE!

Von Herz zu Herz,

Christina

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